Was ist ein Santoku-Messer? Die japanische Klinge erklärt
Das Santoku ist der japanische Allrounder für Fleisch, Fisch und Gemüse. Was die Klingenform ausmacht und wie sie sich vom Kochmesser unterscheidet.
Inhaltsverzeichnis
„Drei Tugenden“ – die Bedeutung des Namens
Santoku bedeutet sinngemäß „drei Tugenden“ oder „drei Anwendungen“ und verweist auf die drei klassischen Einsatzbereiche: Fleisch, Fisch und Gemüse. Das Santoku ist damit das japanische Gegenstück zum europäischen Allzweck-Kochmesser.
Die typische Klingenform
Charakteristisch sind die relativ breite Klinge, der gerade bis leicht abfallende Rücken und die nur flach gebogene Schneide. Die Klinge ist meist etwas kürzer als beim Kochmesser und läuft in einer markanten, oft abgerundeten Spitze aus.
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Santoku vs. Kochmesser
Das europäische Kochmesser hat eine stärker gebogene Schneide, die wippende Schnittbewegungen begünstigt. Das Santoku wird eher in geraden, ziehenden oder drückenden Schnitten geführt. Beide sind Allrounder – die Wahl ist vor allem eine Frage der bevorzugten Schnitttechnik.
Für wen sich ein Santoku eignet
Wer gerade, präzise Schnitte mag und eine etwas kürzere, gut kontrollierbare Klinge bevorzugt, ist mit einem Santoku gut beraten. Viele Santokus haben zudem einen sogenannten Kullenschliff – kleine Mulden, die das Anhaften von Schnittgut verringern.
Häufige Fragen zum Santoku-Messer
Was bedeutet Santoku?
Sinngemäß „drei Tugenden“ – ein Hinweis auf die drei Einsatzbereiche Fleisch, Fisch und Gemüse.
Was ist der Unterschied zwischen Santoku und Kochmesser?
Das Santoku hat eine geradere, oft kürzere Klinge und wird in ziehenden Schnitten geführt, das Kochmesser in wippenden.
Wofür sind die Mulden in der Klinge?
Der Kullenschliff verringert das Anhaften von Schnittgut an der Klinge.

